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Senegal statt Sahara

Liebe Läuferinnen und Läufer,

trotz der kurzfristigen Absage des Laufs geht euer Geld nicht verloren:

Der Veranstalter bietet euch an, statt in Tunesien die 100km im Senegal oder 100km in Namibia zu laufen.

Wer auf die Sahara nicht verzichten möchte, kann natürlich auch bis 2012 warten und dort ohne weiteren Aufpreis starten.  

 
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Deutsche beim Wüstenrennen 100km del Sahara erfolgreich

Sehr erfolgreich beendete die deutsche Mannschaft das Etappenrennen 100km del Sahara vom 3. bis 6. März in Tunesien. Jörg Balle gewann das Rennen bei seiner vierten Teilnahme nun bereits zum dritten Mal.

Der Wiesbadener benötigte für die insgesamt rund 113 Kilometer 8 Stunden 12 Minuten. Zweiter wurde der Schweizer Helmuth Steinacker in 8 Stunden 13 Minuten vor dem Tunesier Kelid Hezhi in 8 Stunden 47 Minuten. Bei den Damen lief Claudia Gerling aus Ladenburg mit einer Zeit von 11 Stunden und 39 Minuten auf Rang 4. Vor ihr waren nur die Italienerin Luisa Zecchino (10 Sunden 15 Minuten), die Amerikanerin Susan Nowell Richey (11 Stunden 7 Minuten) und die Italienerin Luigina Rosati (11 Stunden 32 Minuten). Die gute deutsche Platzierung rundete der Frankfurter Alexander Lennemann auf Platz 11 der Gesamtwertung (9 Stunden 42 Minuten) ab.

Deutsches Team bei 100km del Sahara 2008
Auch die Mannschaftswertung konnte das Team Germany gewinnen. In der Besetzung Jörg Balle, Helmuth Steinacker, Alexander Lennemann, Ersun Emekci, Claudia Gerling und Andreas Jankowski lagen sie mit rund acht Minuten Vorsprung vor zwei italienischen Teams.

Bei der zehnten Ausgabe des Rennens zeigte die Sahara den 145 Läufern meist die kalte Schulter. Temperaturen von rund 20 Grad Celsius tagsüber sorgten gemeinsam mit einem heftigen Wind für kühle Gefühle. Negative Temperaturen nachts forderten von den Athleten aus 19 Nationen zusätzlich Kraft. „Man ist in der Wüste, da ist das Wetter immer extrem. Aber genau das macht ja den Reiz aus“, lautete das Fazit des Veranstalters.

In vier Tagen mussten die Läufer (dazu kamen 13 Walker) fünf Etappen bewältigen. Jeder Tag hatte seine besondere Herausforderung. Der erste Tag (22 km) begann mit einem steilen rund drei Kilometer langen Anstieg auf steinigem Gelände, bei dem kaum ein Weg zu finden war. Der zweite Tag war zwar morgens mit einer Flachetappe von 20 Kilometern weniger hart, steigerte sich aber durch die dritte Etappe nachts über sieben Kilometer auf sandigem Untergrund. Mit den an den beiden Vortagen gelaufenen rund 49 Kilometern in den Beinen bewältigten die Läufer am dritten Tag die Marathon-Distanz bei heftigem fast sandsturmartigen Gegenwind. Zum Abschluss führte die fünfte Etappe am letzten Wettkampftag in ein Dünenfeld nahe der Oase Ksar Ghilane. Nach rund 10 Kilometer flacher Schotterstrecke, ging es für die Extremsportler zwölf Kilometer durch ein Sandmeer.

„Gut, dass mir mein Laufcomputer RS800 mit GPS immer gezeigt haben, wie weit es noch ist und wie schnellich noch laufen kann“, so Ersun Emekci, nachdem er das Ziel in der Oase erreicht hatte.

 

 
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