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Claudia Gerling hat dieses Jahr bereits zum zweiten Mal den Sahara-Wüstenlauf erfolgreich absolviert - sie wurde 3. der Frauen. Ihre Erfahrungen und Eindrücke lesen Sie hier.
Tag 1
Endlich, nach langer und intensiver Vorbereitung geht es los! Von Frankfurt aus mache ich mich auf dem Weg nach Rom, um dort zur Reisegruppe „Wüste“ zu stoßen. Vorher treffe ich mich mit dem anderen deutschen Teilnehmer Ralf am Flughafen, denn: Gemeinsam sind wir stark!
Wir verbringen die Wartezeit mit Fachsimpelei über das Laufen, Prognosen über den Rennverlauf, üblicher Tiefstapelei und gemeinsamen Lampenfieber. Ruck zuck sind wir in Rom und nehmen unsere Tickets in Empfang.
Was für ein Anblick: 100 Leute in kaki-farbenem Sahara-Outfit mit Laufschuhen… Wir haben das komplette Flugzeug für uns. Ich treffe alte Freunde, lerne neue kennen, die Zeit vergeht wie im Flug. In Djerba angekommen, geht’s mit Bussen in unser Hotel, dort verbringen wir die letzte Nacht in richtigen Betten und können noch mal den Luxus von Duschen, WC und elektrischem Licht genießen.
Die Stimmung ist super, viele Läufer aus unterschiedlichen Nationen sind hier und alle sind sehr aufgeregt. Ich teile mein Zimmer mit Maria aus Mexico, die als Walkerin dabei ist.
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